Partnerschaften

Neues aus unserer Partnerschaftsarbeit

Änderungen in der Partnerschaft mit PalangavanuChrista Müller übergibt an Rosmarie Hennig

Anfang der 1980iger Jahre wurde von der damaligen Kirchengemeinde Markt Schwaben/Poing der Kontakt zu den Schwestern und Brüdern in Palangavanu im Süden von Tansania geknüpft. Im Sommer 1984 unterzeichneten beide Seiten die „verbindliche Vereinbarung zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit“ mit dem Ziel „füreinander zu beten, voneinander zu lernen und miteinander zu teilen!“ Der Leitsatz „Miteinander Hoffnung pflanzen“ wurde geboren.

Christa Müller war von der ersten Minute dabei und zur Partnerschaftsbeauftragten“ bestimmt. Die ehemalige Religionslehrerin hat dieses verantwortungsvolle Ehrenamt 35 Jahre ununterbrochen mit großem Engagement und Erfolg ausgeübt. In jüngerer Zeit suchte sie verzweifelt nach jemandem, der bald in ihre Fußstapfen treten könnte.

„Die Partnerschaft muss unbedingt fortgeführt werden“, sagt sie, „aber ich kann das alles nicht mehr so gut machen wie es nötig ist! Aus gesundheitlichen und Altersgründen!“ Mit Rosmarie Hennig wurde jetzt eine bestens geeignete Nachfolgerin gefunden. Sie wird am Sonntag den 7. Juli 2019 beim Partnerschaftsgottesdienst in der Philippuskirche vorgestellt und ins Amt eingeführt.

„Mama Twilumba“, wie Christa Müller von allen in der Partnergemeinde Palangavanu liebevoll genannt wird, ist dafür überaus dankbar. „Ich weiß nicht mehr genau, wie oft ich dort war“, lacht sie, „so mindestens zehn Mal, oder noch öfter!“ Erstmals im Jahr 1993 mit Anita Eras und Ruth Fischer. Später hat sie die überaus anstrengende Reise öfter auch ganz alleine gemacht. „Weil ich die Probleme und Schwierigkeiten der Menschen dort sehr ernst nehme!“ betont sie, „sie brauchen uns!“ Das Selbstbewusstsein der Frauen stärken, Familien unterstützen und helfen, dass möglichst alle Kinder in die Schule gehen können.

Vor allem Aidswaisen sind auf Unterstützung angewiesen, um Medikamente oder Aufenthalte im Krankenhaus zu ermöglichen. Es gibt so viele „Baustellen“ wie etwa sauberes Trinkwasser oder elektrischer Strom. Dank enger permanenter Zusammenarbeit auf Augenhöhe, dank Hilfe durch großzügige Spenden und Dank der beiden Gemeinden Markt Schwaben und Poing konnten viele Projekte realisiert werden.

„Mama Twilumba“ dankt dem Helferkreis, für die Spenden und Unterstützung beim Packen der Container, Pfarrer Friedrich Eras für seine Kalenderaktionen, Hildegard Bräu für das Logo, sowie den Erlös aus weiteren Scherenschnitten und Gemälden. Tola Sholana und der Trommelgruppe, und dem aktuellen Team mit Ludwig Lanzl als großer Gönner und Helfer an der Spitze. „Miteinander ist wichtig, ganz alleine schafft das niemand“, betont sie und wünscht Rosmarie Hennig viel Kraft und Gottes Segen.

„A sante sana, liebe Twilumba! – Danke, liebe Christa und Gottes Segen für dein großartiges Lebenswerk! Du wirst auch weiterhin gebraucht!“

Herbert Dullnig

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Rosmarie Hennig. Ich lebe seit vielen Jahren in Forstinning wo ich auch sehr lange als Lehrerin gearbetet habe. Im Sommer 1998 durfte ich als Mitglied des Posaunenchors Markt Schwabens die Partnergemeinden des Dekanats München Ost im Süden Tansanias besuchen. Das war für mich ein großes Erlebnis, ich war sehr berührt von den Begegnungen. Seitdem hielten sich viele Kontakte und nach der Pensionierung ergab sich die Möglichkeit, mit einer Gruppe um Christa Müller unsere Partnergemeinde wieder zu besuchen.

Seit dieser Reise hat mich der „Tansania-Virus“ gepackt. Ich wurde dort auf den Kibena-Name „Tumwimbilage“ (Die zum Lobe Gottes singt) getauft und begegnete meinem Patenkind Asante. Bis heute war ich noch vier Mal in Tansania und konnte das Land von den Usambarabergen bis zum Malawi-See kennenlernen. Am liebsten bin ich bei den Menschen in unserer Partnergemeinde Palangavanu.

Die Gastfreundschaft ist überwältigend, die Begegnungen mit den Menschen herzlich und voller Freude! Jeder Aufenthalt beschenkt mich mit neuen Erfahrungen. Hier zu Hause lerne ich Kisuaheli und beschäftige mich viel mit Themen die Tansania betreffen. Wenn ich jetzt als Partnerschaftsbeauftrage der Gemeinden Markt Schwaben und Poing das Amt von Christa Müller übernehme bin ich sehr dankbar, dass ich auf eine jahrelange lebendige Partnerschaftsarbeit aufbauen kann und dass mir der Partnerschaftskreis, jeder mit seinen Fähigkeiten, zur Seite stehen wird. Durch meine Aufenthalte in Palangavanu habe ich erlebt wie wichtig die Partnerschaft für die Menschen dort ist.

Unser Motto lautet: Miteinander Hoffnung pflanzen! Ich wünsche mir sehr, dass uns das weiterhin gemeinsam gelingen möge.

Rosmarie Tumwimbilage Hennig


Sammeln Sie Kugelschreiber und Filzstifte!

Bildrechte: beim Autor

Der Weltgebetstag der Frauen hat heuer die Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ ins Leben gerufen. Dieses Projekt finanziert die Schulbildung und psychologische Betreuung für etwa zweihundert syrische Mädchen, aber auch für einige Jungen in einem libanesischen Flüchtlingslager.

Folgende Schreibgeräte können in den Sammelstellen abgegeben werden: Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte, Korrekturstifte, Füllfederhalter, Patronen, auch Metallstifte. Weitere Informationen stehen unter www.weltgebetstag.de/aktionen

Herbert Dullnig


In der Partnerschaft mit Palangavanu arbeiten wir mit unserer evangelischen Nachbargemeinde Markt Schwaben zusammen.
Weitere Informationen zur Partnerschaft finden Sie unter folgendem Link: Partnerschaft mit Palangavanu

Desweiteren liegt ein neuer Flyer von unserer Partnerschaft mit Palangavanu in der Kirche auf.
Wir freuen uns, wenn Sie sich dafür interessieren.